Chemie am Menschen - Farbmittel und Textilien

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Licht und Farbigkeit

 Theorie der Farbigkeit

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Ein Vorwort zum Thema Licht und Farbigkeit

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In seinen Beiträgen zur Optik schrieb GOETHE 1791:

Gegen die Reize der Farben, welche über die ganze sichtbare Natur ausgebreitet sind, werden nur wenige Menschen unempfindlich bleiben.

 

 

Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809

Mit dem Thema Farbe kann man sich auf sehr unterschiedliche Art auseinandersetzen. Nicht nur Philosophen und Neurowissenschaftler haben sich dem Thema gewidmet. Wahrscheinlich hat sich jeder von uns schon einmal die Frage gestellt, ob ein Gegenstand die Farbe als Eigenschaft besitzt, also z.B. rot ist, oder ob ein Gegenstand uns nur in der Farbe erscheint.

Nach einer kurzen Einführung in die Theorie der Farbigkeit werden wir uns vor allem mit der Frage auseinandersetzen, welcher Zusammenhang zwischen der Farbigkeit eines Stoffes und dessen Struktur besteht.

Im Folgendem werden wir uns ausschließlich mit Farben beschäftigen, die durch Lichtreflexion eines Gegenstandes entstehen und einen Reiz in unserem Auge hervorrufen. Damit lassen wir folgende Phänomene unberücksichtigt: Materie, die durch Erhitzen auf sehr hohe Temperaturen Licht produziert (z.B. Sonne, glühendes Eisen, glühender Wolframdraht in einer Glühlampe etc.) und die Lumineszenz, also die Entstehung von kaltem Licht bei niedrigen Temperaturen (Bsp. Leuchtkäfer, elektrische Entladung von Gasen in Leuchtstoffröhren etc.).

 

 

 

Buchtipp

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buchvorschlag-farbenISBN: 978-3-518-29425-3

Inhalt (Beispiele):

  • Historische Positionen in neuem Licht (Descartes, Goethe, Kant ...)
  • Die Philosophie der Farbe (das Rot im Lila ...)
  • Hirn, Geist, Farbe (Farben sehen: Wahrnehmung als Schätzung physischer Eigenschaften ...)

 

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