Verhältnisformeln

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Ausdruck Definition
Verhältnisformeln

 

Formeln von Stoffen bestehen aus Elementsymbolen und geben mit Hilfe von tiefgestellten Indexzahlen das Zahlenverhältnis der Atome des Stoffes an.

Besteht der Stoff aus Teilchenverbänden (z.B. Ionenverbände bei den Salzen oder Oxiden), so bezeichnet man die Formel auch als Verhältnisformel.

Beispiel: Al2O3

Es gibt auch Publikationen, in denen für Moleküle eine Verhältnisformel statt einer Summenformel angegeben wird, wie z.B. bei Wikipedia. Da bei einer Verhältnisformel nur die Atomart und deren Anzahl im Molekül notiert wird, ergibt sich bei organischen Stoffen das Problem, dass man die funktionelle Gruppe in dieser Formel nicht erkennen kann. Also nicht erkennen kann, zu welcher Stoffgruppe der Stoff gehört.

Beispiel
C3H8O3 (Verhältnisformel von Glycerin)
C3H5(OH)3 (Summenformel von Glycerin). Hier erkennt man die Hydroxy-Gruppe als funktionelle Gruppe der Alkohole sofort. Außerdem erkennt man auch, dass es sich beim Glycerin um einen dreiwertigen Alkohol handelt.

Um eine Verhältnisformel von einer Summenformel (für Moleküle) abzugrenzen, kann man die Verhältnisformel auch in geschwungenen Klammern schreiben. Also: {Al2O3}

Üblich ist es auch, die Verhältnisformel in Ionenformelschreibweise anzugeben: Al3+2O2-3

Verhältnisformeln gehören zur Gruppe der Symbolformeln. 

Autor - Thomas Musolf

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