Lexikon

Suche nach Begriffen

Lexika

Ausdruck Definition
Strukturformel

Während Symbolformeln wie H2O lediglich die Informationen enthalten, welche Atomsorten in welchem Anzahlverhältnis miteinander gebunden sind, liefern die Strukturformeln darüber hinaus die Information, wie die einzelnen Atome miteinander gebunden sind und zeigt zudem auch noch alle Valenzelektronen (Elektronen auf der äußeren Schale eines Atoms - nach dem Schalenmodell).

Substitutionsreaktion

... ist eine Reaktion, bei der Atome oder Atomgruppen durch andere Atome oder Atomgruppen ersetzt werden. [lat.: substituere = ersetzen]

Summenformel

Formeln von Stoffen bestehen aus Elementsymbolen und geben mit Hilfe von tiefgestellten Indexzahlen das Zahlenverhältnis der Atome des Stoffes an.

Besteht der Stoff aus Molekülen, so bezeichnet man die Formel auch als Summenformel.

Beispiel: H2O

Funktionelle Gruppen werden in einer Summenformel, im Gegensatz zu einer Verhältnisformel, hinten angestellt:

Verhältnisformel: CH4O

Summenformel: CH3OH (Hier: OH-Gruppe der Alkohole)

Summenformeln gehören zur Grupppe der Symbolformeln.

Symbolformel

Zu den Symbolformeln gehören die Summenformeln (von Molekülen) und die Verhältnisformeln (von Teilchenverbänden).

Im Gegensatz zu den Symbolformeln geben Strukturformeln weitere Hinweise auf den Bau der Stoffe.

Synthese

Anderer Begriff für Herstellung.

synthetisieren
Taj Mahal

Die berühmteste Grabmoschee Indiens.

Taj-Mahal

These

Eine These ist eine Annahme, die noch nicht bewiesen ist. Eine wissenschaftliche Form der These ist die Hypothese. Bei Hypothesen ist es üblich die Bedingungen anzugeben, unter denen sie gültig sein soll.

Valenzelektronen

Nach dem Schalen-Modell: Elektronen auf der äußersten Schale eines Atoms.

Nach dem Orbital-Modell: Größte Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen mit der höchsten Hauptquantenzahl (Energiestufe).

Vanillinzucker

Vanille ist ein natürlich vorkommender Stoff (in der Vanilleschote), Vanillin ist der künstlich hergestellte Aromastoff. Im Vanillinzucker wird Vanillin dem Haushaltszucker (Saccharose) zugesetzt.

Verband

Wenn keine bestimmte Anzahl von Atomen (oder Ionen) die kleinste Baueinheit eines Stoffes bildet, dann spricht man von einem Verband.

Zu den wichtigsten Begriffen von Teilchen!

Verbindung

Eine Verbindung ist ein Reinstoff, der aus unterschiedlichen Atomsorten oder unterschiedlichen Ionen besteht. Bei Verbindungen, die keine Moleküle bilden, sondern einen Verband, besteht die Verbindung aus unterschiedlichen Ionen.

Verbindungen

Eine Verbindung ist ein Reinstoff, der aus unterschiedlichen Atomsorten oder unterschiedlichen Ionen besteht. Bei Verbindungen, die keine Moleküle bilden, sondern einen Verband, besteht die Verbindung aus unterschiedlichen Ionen.

Verhältnisformel

 

Formeln von Stoffen bestehen aus Elementsymbolen und geben mit Hilfe von tiefgestellten Indexzahlen das Zahlenverhältnis der Atome des Stoffes an.

Besteht der Stoff aus Teilchenverbänden (z.B. Ionenverbände bei den Salzen oder Oxiden), so bezeichnet man die Formel auch als Verhältnisformel.

Beispiel: Al2O3

Es gibt auch Publikationen, in denen für Moleküle eine Verhältnisformel statt einer Summenformel angegeben wird, wie z.B. bei Wikipedia. Da bei einer Verhältnisformel nur die Atomart und deren Anzahl im Molekül notiert wird, ergibt sich bei organischen Stoffen das Problem, dass man die funktionelle Gruppe in dieser Formel nicht erkennen kann. Also nicht erkennen kann, zu welcher Stoffgruppe der Stoff gehört.

Beispiel
C3H8O3 (Verhältnisformel von Glycerin)
C3H5(OH)3 (Summenformel von Glycerin). Hier erkennt man die Hydroxy-Gruppe als funktionelle Gruppe der Alkohole sofort. Außerdem erkennt man auch, dass es sich beim Glycerin um einen dreiwertigen Alkohol handelt.

Um eine Verhältnisformel von einer Summenformel (für Moleküle) abzugrenzen, kann man die Verhältnisformel auch in geschwungenen Klammern schreiben. Also: {Al2O3}

Üblich ist es auch, die Verhältnisformel in Ionenformelschreibweise anzugeben: Al3+2O2-3

Verhältnisformeln gehören zur Gruppe der Symbolformeln. 

 

Autor - Thomas Musolf
Verhältnisformeln

 

Formeln von Stoffen bestehen aus Elementsymbolen und geben mit Hilfe von tiefgestellten Indexzahlen das Zahlenverhältnis der Atome des Stoffes an.

Besteht der Stoff aus Teilchenverbänden (z.B. Ionenverbände bei den Salzen oder Oxiden), so bezeichnet man die Formel auch als Verhältnisformel.

Beispiel: Al2O3

Es gibt auch Publikationen, in denen für Moleküle eine Verhältnisformel statt einer Summenformel angegeben wird, wie z.B. bei Wikipedia. Da bei einer Verhältnisformel nur die Atomart und deren Anzahl im Molekül notiert wird, ergibt sich bei organischen Stoffen das Problem, dass man die funktionelle Gruppe in dieser Formel nicht erkennen kann. Also nicht erkennen kann, zu welcher Stoffgruppe der Stoff gehört.

Beispiel
C3H8O3 (Verhältnisformel von Glycerin)
C3H5(OH)3 (Summenformel von Glycerin). Hier erkennt man die Hydroxy-Gruppe als funktionelle Gruppe der Alkohole sofort. Außerdem erkennt man auch, dass es sich beim Glycerin um einen dreiwertigen Alkohol handelt.

Um eine Verhältnisformel von einer Summenformel (für Moleküle) abzugrenzen, kann man die Verhältnisformel auch in geschwungenen Klammern schreiben. Also: {Al2O3}

Üblich ist es auch, die Verhältnisformel in Ionenformelschreibweise anzugeben: Al3+2O2-3

Verhältnisformeln gehören zur Gruppe der Symbolformeln. 

Autor - Thomas Musolf

Who's Online

Aktuell sind 704 Gäste und ein Mitglied online

Homepage-Sicherheit 

Twitter